Die App NINA brauchst Du auf Deinem Mobiltelefon

| 24. Juni 2016 | Ein Kommentar

NINA Icon Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet bereits seit einem Jahr kostenlos die Warn-App NINA (iOS / Android) an, die deutschlandweit vor Gefahren warnt. Dazu gehören neben Wetter-Gefahren wie Gewitter, Hochwasser, Hagel und Starkregen auch Bombenräumungen, Chemieunfälle und noch viel mehr. Während man früher für Warn-Meldungen auf Sirenen achten musste und dann das Radio einschaltete, geht das heute viel bequemer über eine App.

Die Basis für NINA (Notfall Informations- und Nachrichten-App) ist das modulare Warnsystem des Bundes, das für Warnungen des Zivilschutzes betrieben wird. Seit 2013 können qauch alle Lagezentren der Bundesländer und viele Leitstellen von Städten und Kommunen das Warnsystem nutzen.

Alle müssen sich vor einer Zunahme von Extremwetterereignissen schützen. Die letzten Wochen bestätigen leider überdeutlich unsere bereits früher geäußerte Annahme, dass es auch in Zukunft zu solchen Extremereignissen kommen wird. Jetzt haben wir noch Zeit, aus den Erfahrungen, gerade auch aus den letzten Wochen, zu lernen, um das Bevölkerungsschutzsystem in Deutschland weiter zu verbessern“, betonte Christoph Unger, Präsident des BBK heute bei der Veröffentlichung des Relaunches von NINA.

Heute gab es ein Update für die Warn-App, die bisher "nur" von 180.000 Bürgern genutzt wird. (Grafik: BBK)

Heute gab es ein Update für die Warn-App, die bisher „nur“ von 180.000 Bürgern genutzt wird. (Grafik: BBK)

Personalisierung ganz einfach

Beim ersten Start der App gibst Du die Orte an, für die Du Warnungen erhalten möchtest und stellst u8nter Einstellungen auch ein, dass Du an Deinem jeweiligen Aufenthaltsort auch Warnungen empfangen möchtest. Von nun an informiert Dich die App zuverlässig über alle Gefahren.

Updates der App NINA unbedingt mitmachen

Heute kam ein Update für Nina – und wenn man das Update macht, muss man die Einstellungen nochmal neu vornehmen, da die App durch das Update wieder in den Auslieferungszustand zurückgesetzt wird, die eingegebenen Orte also gelöscht werden.

Zudem verbessert sich die App mit jedem Update weiter.

Hilfreiche Tipps für den Katastrophenfall

NINA enthält auch auch Notfalltipps für Hochwasser, Unwetter, Feuer und Stromausfall. Dazu gibt es vier Checklisten für einen Notvorrat, einen Notfallrucksack, die Dokumentensicherung und die Ausstattung einer Hausapotheke. Der Notfallrucksack ist ja ein zentrales Element für Prepper, die oft etwas belächelt werden, weil sie sich auf Katastrophen, Bürgerkriege und durch Unwetter verursachte Notsituation vorbereiten. Wie man erst in den letzten Wochen wieder sehen konnte, kann ein Hochwasser auch Gebiete betreffen, in denen keiner damit gerechnet hatte. Gut, wenn man dann zumindest einen Notfallrucksack hat…

Eine Bevölkerung, die weiß, wie sie sich auf einen möglichen Notfall vorbereiten kann oder wie sie sich im Notfall verhalten soll, kann viel zur Vermeidung oder Minderung von Schäden beitragen. Dazu kann NINA mit der Möglichkeit der schnellen Warnung einen entscheidenden Schritt beitragen. In einer modernen Informationsgesellschaft muss auch der Bevölkerungsschutz eine zeitgerechte, schnelle und angepasste Risiko- und Krisenkommunikation gewährleisten. Wir arbeiten ständig an Verbesserungen, wie man jetzt an der gerade veröffentlichten neuen Version der App sehen kann. Voraussetzung für eine schnelle Warnung ist und bleibt jedoch, dass die zuständigen Leitstellen an dieses System angeschlossen sind und es auch wirklich nutzen“, so Unger.

NINA für iOS läuft auf iPhone, iPod Touch und iPad mit iOS 8.0 oder neuer. Die App braucht 27,8 MB Speicherplatz, ist in deutscher Sprache und wird dauerhaft kostenlos angeboten.

NINA für Android läuft auf Android-Geräten mit Android-Version 4.0 oder neuer. Die App ist dauerhaft kostenlos.

NINA warnt Dich vor Gefahren an Deinem Standort und an von Dir festgelegten Orten.

NINA warnt Dich vor Gefahren an Deinem Standort und an von Dir festgelegten Orten.

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Kategorie: Vorsorge

Über den Autor ()

Der Betreiber von Deutsche-Prepper.de ist die Avandy GmbH, die als Kommunikationsagentur Unternehmen und Instititutionen in der Krisenprävention, dem Management von Krisen und der Reduzierung negativer Auswirkungen von Krisen berät. Das Unternehmen betreibt auch die Webseite rueckrufe.net. Gründer und Geschäftsführer Markus Burgdorf gilt als Krisen-Experte.

Kommentare (1)

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  1. Prepper Fox sagt:

    Hallo, interessanter Artikel, weiß jemand, ob es so eine App auch für Österreich gibt? Ich habe selbst einen Blog für Krisenvorsorge und würde hier gerne auch so eine Info weitergeben.

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