Survivalpedia heute für iPhone und iPad kostenlos

| 5. September 2016 | 3 Kommentare

SurvivalpediaEine App nur zur Sicherheit – mit Survivalpedia von Fishington Studios erhälst Du eine Menge Tipps in englischer Sprache, wie Du überleben kannst, wenn Du unerwartet und außerplanmäßig allein oder in der Gruppe einer Situation ausgesetzt bist, in der baldige Hilfe nicht zu erwarten ist.

In so eine Situation werde ich doch nie kommen, denkst Du wahrscheinlich. Es muss ja auch nicht passieren, es kann passieren. Fliegst Du? Unternimmst Du Schiffsreisen? Wanderst Du, bist Du vielleicht Bergsteiger? Nicht überall gibt es ein Mobilnetz, aber Dein Telefon funktioniert noch eine Weile. Lang genug, um die Tipps zu lesen und umzusetzen, bevor der Akku schlapp macht.

Dennoch macht es sicher Sinn, vor Eintreten eines Zwischenfalls in der App die Tipps zu lesen – denn wenn der Akku schlapp macht, nutzt Dir die App auch nichts mehr.

Du kannst diese App aber auch so nutzen, zum Spass und um den einen oder anderen Tipp mal auszuprobieren. Vielleicht interessiert Dich auch nur, was das amerikanische Militär so seinen Soldaten als Überlebenstipps für die Wildnis mitgibt. Der Inhalt der App entspricht mehreren Dienstvorschriften der US-Army. Darunter ist auch die schon fast legendäre Survival-Anleitung FM 21-76. Ich habe das mal als Buch gekauft und kann es wirklich empfehlen, da hier zum Teil auch sehr überraschende Tipps gegeben werden.

Die App enthält:

  • Einführung
  • Psychologie des Überlebens
  • Überlebens Planung und Überlebens Strategien
  • Survival Medizin
  • Schutzräume, deren Errichtung und Platzierung
  • Wasserbeschaffung
  • Feuer machen
  • Nahrung finden
  • Überleben durch und mit Pflanzen
  • Giftige Pflanzen
  • Gefährliche Tiere
  • Waffen, Werkzeuge und Ausrüstung selber machen
  • Überleben in der Wüste
  • Überleben in den Tropen
  • Überleben im kalten Wetter
  • Überleben im Meer
  • Orientierung durch Flüsse
  • Orientierung im Gelände
  • Signal-Techniken

Früher hieß die App iSurvival, da hatte sie noch keine In-App-Käufe. Heute kostet die App statt 1,79 Euro (wie iSurvival) normalerweise 4,49 Euro und bietet dafür statt einem Buch in der Grundausstattung jetzt neun Bücher und diverse zusätzliche eBooks , die man aber einzeln oder im Gesamtpaket per In-App-Kauf erwerben muss.

Die neun enthaltenen Bücher sind:

  • Army Physical Fitness Training
  • U.S. Army Survival Handbook
  • Desert Operations
  • Field Hygiene and Sanitation
  • First Aid for Soldiers
  • Jungle Operations
  • Map Reading and Land Navigation
  • Survival, Evasion and Recovery
  • Terrain Analysis

Survivalpedia läuft auf iPhone, iPod Touch und iPad ab iOS 7.0 oder neuer, braucht ohne zusätzliche Downloads 145 MB und ist ausschließlich in englischer Sprache. Die App kostet normalerweise 4,49 Euro.

Survivalpedia Screens

In Survivalpedia findest Du auch viele Grafiken, die Dir zeigen, wie Du draußen überleben kannst. Der Reader wird zwar vom Herausgeber gelobt, in unserem Test zeigte er aber deutliche Schwächen auf dem iPhone. Das Lesen ist dort deutlich anstrengender, weil de Facto die Einzelseiten nicht für die Verwendung auf kleinen Bildschirmen optimiert sind.

 

Stichworte: , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kategorie: Tipps

Über den Autor ()

Der Betreiber von Deutsche-Prepper.de ist die Avandy GmbH, die als Kommunikationsagentur Unternehmen und Instititutionen in der Krisenprävention, dem Management von Krisen und der Reduzierung negativer Auswirkungen von Krisen berät. Das Unternehmen betreibt auch die Webseite rueckrufe.net. Gründer und Geschäftsführer Markus Burgdorf gilt als Krisen-Experte.

Kommentare (3)

Trackback-URL | Kommentarfeed

  1. Hagen Hartmann sagt:

    was soll man damit? in einer richtigen Krise mit Bürgerkrieg um das letzte Essen wird das Internet und die Sendemasten für die Handynetze eh abgeschaltet damit sich Gruppen nicht mehr so einfach vernetzten können um ein Gewaltpotential darzustellen. Außer über die Telecom werden einige Netze, Masten für die „Regierung“ noch aufrechterhalten. Der Rest ist blind um taub…..

    • Redaktion sagt:

      Wenn man sich das Benötigte runtergeladen hat, funktioniert die App offline. Insofern ist das Argument zwar grundsätzlich richtig, aber trifft die Verwendungsmöglichkeit der App nicht. Allerdings ist natürlich auch klar, dass die App nicht ohne Stromversorgung auf dem Mobiltelefon funktioniert. Ich habe deshalb das Hauptbuch in Amerika mal gekauft.

    • Redaktion sagt:

      Es macht Sinn, sich vor einer Krise damit zu beschäftigen. In der Krise könnte es tatsächlich sein, dass die App nach Aufbrauch von Akkus und Energiespeichern nicht mehr nutzbar ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.